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Pressemitteilung Landeshauptstadt
Stuttgart, 29.08.2007
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| Zwei Stuttgarter
Bürgeraktionen werden ausgezeichnet
Zwei Stuttgarter Bürgeraktionen sind unter den Preisträgern des Wettbewerbs kommunaler Bürgeraktionen des Landes Baden-Württemberg: die Jobpatenschaften der Freiwilligenagentur Stuttgart und das Internationale Kinderfest 23 Nisan. Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Innenminister Heribert Rech zeichnen am 29. September im Schloss Bruchsal die Preisträger aus. 47 Bürgeraktionen aus allen Teilen des Landes bekommen für ihr beispielhaftes Engagement im Dienst der Gemeinschaft jeweils eine Urkunde und eine Plakette überreicht. Am 18. Wettbewerb dieser Art haben sich landesweit 292 Aktionen beteiligt. Die Jobpatenschaften wurden ins Leben gerufen, nachdem immer mehr Arbeitsuchende die Beratung der Freiwilligenagentur aufsuchten und immer mehr Menschen im Ruhestand oder in Altersteilzeit kamen, die auf berufliche Erfahrungen zurückblicken konnten und sie im Bereich Ehrenamt einbringen wollten. Die ehrenamtlich aktiven Jobpaten tragen mit ihrer Bereitschaft, ihrem Wissen und Netzwerken dazu bei, dass Arbeitsuchende mit abgeschlossener Berufsausbildung wieder einen geeigneten Platz auf dem Arbeitsmarkt finden. Die Jobpaten unterstützen die Arbeitsuchenden unter anderem bei der Ermittlung ihres Eignungsprofils, der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und der Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen. Das Internationale Kinderfest 23
Nisan der European Assembly of Turkish Academics (EATA) ist seit Jahren
ein beliebtes interkulturelles Fest in der Stuttgarter Innenstadt. 23 Nisan
- der 23. April - steht für den türkischen "Tag des Kindes". Rund 45 Einrichtungen
und 15 Nationen beteiligen sich an dem jährlich stattfindenden Fest. Bei
den Mitmachangeboten lernen die Kinder Spiele und Basteleien sowie kulinarische
Leckereien aus anderen Kulturen kennen. Eltern können sich über die Angebote
der Stadt informieren. Durch das Engagement zahlreicher ehrenamtlicher
Helfer ist es gelungen, mit dem Fest innerhalb weniger Jahre ein öffentlichkeitswirksames
Zeichen der Völkerverständigung sowie der gegenseitigen Toleranz und Akzeptanz
zu setzen.
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